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Weissbach GmbH Berlin

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Chronik


 

Am 1. September 1923 eröffnete Herr Ernst Weissbach das Großhandelsunternehmen in der Chausseestraße in Berlin- Wedding.

Das Sortiment umfasste alle, zur damaligen Zeit erhältlichen Produkte für Sattlereien, Karossieriebauer und Polstereien.

1935, nachdem die Räume in der Chausseestraße nicht mehr ausreichend Platz baten, wurde ein Geschäftslokal in der Potsdamer Str. 134 angemietet und die Eintragung in das Handelsregister erfolgte.

Bedingt durch das schnelle Wachstum der Automobilindustrie und durch die Erweiterung des Sortiments wurden 1936 auch die neuen Räume der Potsdamer Str. zu klein und der Umzug des Geschäfts in die Potsdamer Str. 9, unmittelbar an den Potsdamer Platz, wurde vollzogen.

Der zweite Weltkrieg begann und brachte alle bekannten Begleiterscheinungen mit sich, von denen auch die Firma Ernst Weissbach nicht verschont wurde.

Am 23. November 1943 wurde das Haus völlig zerstört und alles war verloren, der gesamte Warenvorrat, bis auf ein kleines Ausweichlager in Cottbus, war den Brandbomben zum Opfer gefallen.

Weitere Ware gab es nur auf Zuteilung und nach dem Grad der Wichtigkeit zu kaufen.

Es galt ein neues Lager aufzubauen und vor allem neue Räume zu beschaffen.

Dies gelang 1944 auf dem Hof des Hauses Linkstraße 16 und so blieb das Geschäft unweit des ehemaligen Standorts im Herzen Berlins.

Mühevoll wurden die Daten der völlig verkohlten Geschäftsbücher aus dem in den Keller gestürzten Geldschrank in neue Bücher übertragen, um so den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen zu können.

         

In den Wirren des Kriegsendes kam das Geschäft vorerst zum erliegen und die neu angeschafften Warenvorräte wurden geplündert.

Man musste abermals von vorn anfangen und auf weiten Reisen zu Lieferanten um den Verkauf neuer Ware bitten. Der Transport musste selbst unternommen werden.

Dieser Zustand hielt bis zur Währungsreform an.

Die Umwandlung des Geldes in D-Mark galt nun für die drei westlich besetzten Zonen Berlins und der Handel fing langsam an wieder in Gang zu kommen.

Da die Linkstraße auf dem Boden des russisch besetzten Teils Berlins lag, wurde die Ware unauffällig in neu angemietete Räume in der Eichhornstraße 1, im Westsektor verlagert, - zum Glück, wie die Geschichte uns lehrt.

1948, als Russland die Grenzen nach der Blockade öffnete, stand plötzlich wieder Ware zur Verfügung und der Handel erlebte einen Aufschwung aus dem auch Ernst Weissbach seinen Nutzen ziehen konnte.

Als es 1954, bedingt durch gute Umsätze, möglich wurde, ein zweites Ladenlokal am heutigen Standort in der Hauptstraße in Schöneberg zu eröffnen, übernahm sein Sohn Werner dessen Führung und Ernst Weissbach führte weiterhin das Geschäft in der Eichhornstraße.


Ebenfalls wurde 1954 der Einzelhandel zum wichtigen Zweig der Firma.

Der Aufschwung der Kunststoffe war zu dieser Zeit nicht aufzuhalten und schnell wurde das Lager zu klein.

Es konnten durch glückliche Umstände weitere Räume in den Häusern Hauptstraße 37 und 36 angemietet werden und aus organisatorischen Gründen schloss Herr Weissbach sen. die Zentrale in der Eichhornstrasse und zog ebenfalls in die neu angemieteten Räume.

Der Betrieb firmierte fortan unter "Ernst Weissbach & Sohn"

1968 wurde in München eine Filiale eröffnet.

In den Siebzigern des letzten Jahrhunderts wurde dann Schaumstoff mit ins Sortiment genommen, - ein großer Umsatzträger wie sich bald herausstellte.

Schnell musste auch hierfür Platz geschaffen werden und es wurden zusätzliche Lagerräume in Berlin-Wilmersdorf angemietet, in denen mit einer großen Bandschneidemaschine der Schaumstoff in das gewünschte Maß zerteilt werden konnte.

Aus personellen Gründen wurde der Betrieb in München 1972 wieder geschlossen.

1977 verstarb der Firmengründer und Herr Werner Weissbach führte das Geschäft nun allein.

Bereits 1978 begann sein Sohn die Ausbildung im väterlichen Betrieb und blieb bis dato, teils mit seinem Bruder zusammen, im Betrieb tätig.

Zum Ende 1985 wurde eine Filiale in Sonthofen unter der Leitung von Herrn Werner Weissbach jun. eröffnet, die aber bereits nach kurzer Zeit, aus gesundheitlichen Gründen wieder geschlossen werden musste.

1990 trat Herr Holger Weissbach in die Geschäftleitung ein und führte den Betrieb bis zum Ableben seines Vaters 1994, mit diesem zusammen.

Im Jahr 2000 wurde aus logistischen Gründen die Schaumstoff-Schneidewerkstatt mit dem Lager an den heutigen Standort in Berlin-Marienfelde verlagert.

Seitdem blieb das seit 2003 als "Weissbach GmbH" firmierende Geschäft unter der Leitung von Herrn Holger Weissbach im Familienbesitz und ist speziell als Lieferant für Schwergewebe, Kunstleder, Schaumstoff, Plastikfolien und Zubehör im Groß- u. Einzelhandel tätig.

 

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